12/11: Back home
Freitag,9.11.07
Nachdem wir sehr früh aufgestanden waren, fuhren wir im Morgengrauen durch das erwachende Kolkata zum Flughafen. Am Flughafen verabschiedeten wir uns endgültig von den indischen Mitarbeitern der Indienhilfe und einige von uns gaben noch ihre letzten Rupien aus oder wechselten diese in Euro. Als wir dann ins Flugzeug stiegen und einen letzten Blick auf Kolkata warfen, gingen uns viele Gedanken im Kopf herum: einige wären noch gerne länger geblieben und andere fieberten (im wahrsten Sinne des Wortes) schon seit Tagen auf den Rückflug hin. Während dem circa dreistündigen Aufenthalt in Dubai, machten einige noch ihre letzten Besorgungen und dann stiegen wir endlich in den Flug Richtung München ein. Den relativ komfortablen Emiratesflug verbrachte jeder anders, wir schauten Filme, spielten Spiele, versuchten zu schlafen oder hingen einfach unseren Gedanken nach.
In München angekommen fielen wir unseren Freunden und Verwandten in die Arme und der restliche Abend bestand wahrscheinlich bei den meisten daraus Bilder zu zeigen und Erlebnisse zu erzählen.
Ingesamt kann man sagen, dass die Reise eine einmalige Erfahrung war und wir unsere gesammelten Eindrücke und Erlebnisse nie vergessen werden.
Maike
Nachdem wir sehr früh aufgestanden waren, fuhren wir im Morgengrauen durch das erwachende Kolkata zum Flughafen. Am Flughafen verabschiedeten wir uns endgültig von den indischen Mitarbeitern der Indienhilfe und einige von uns gaben noch ihre letzten Rupien aus oder wechselten diese in Euro. Als wir dann ins Flugzeug stiegen und einen letzten Blick auf Kolkata warfen, gingen uns viele Gedanken im Kopf herum: einige wären noch gerne länger geblieben und andere fieberten (im wahrsten Sinne des Wortes) schon seit Tagen auf den Rückflug hin. Während dem circa dreistündigen Aufenthalt in Dubai, machten einige noch ihre letzten Besorgungen und dann stiegen wir endlich in den Flug Richtung München ein. Den relativ komfortablen Emiratesflug verbrachte jeder anders, wir schauten Filme, spielten Spiele, versuchten zu schlafen oder hingen einfach unseren Gedanken nach.
In München angekommen fielen wir unseren Freunden und Verwandten in die Arme und der restliche Abend bestand wahrscheinlich bei den meisten daraus Bilder zu zeigen und Erlebnisse zu erzählen.
Ingesamt kann man sagen, dass die Reise eine einmalige Erfahrung war und wir unsere gesammelten Eindrücke und Erlebnisse nie vergessen werden.
Maike
08/11: City of joy?
Dienstag, der 6.11.07:
Die erste Nacht in unserer neuen Bleibe, dem Hotel Presidential Inn, hatten wir hinter uns. Und mehr oder weniger ausgeschlafen fanden wir uns alle um 8 Uhr in der Empfangshalle ein. Von dort aus wurden wir per Auto zum Nabadisha Education Centre gebracht. Wie sich herausstellte war es eine Initiative der Polizei von Kalkuta, an der sich auch die Indienhilfe aktiv beteiligte. Ziel war des Projekts war es die Kinder aus den Slums in eine Art Vorschule zu schicken, in der sie dann lesen und schreiben lernen und somit auf die richtige Schule vorbereitet werden. In diesem Centre durften wir uns ein wenig umschauen, was relativ schnell ging, da es nur aus zwei Zimmern bestand. Die Betreuerinnen gaben uns noch einige Infos zum Projekt und die Kinder trugen eine für uns extra einstudierte Showeinlage vor. Sie tanzten, sangen und zeigten uns ausgefallene Gymnastikübungen. Zum Schluss, was ich persönlich klasse fand, gab es für uns noch ein paar selbstgebastelte Geschenke.
Zurück im Hotel legten wir eine kurze Rast ein, um uns auszuruhen. Gut erholt stiegen wir zwei Stunden später in den Bus, der uns zum Museum von R.N.Tagore, dem grossen indischen Nobelpreistraeger (in Literatur ) bringen sollte. Das Museum war gleichzeitig das Haus, in dem der Dichter geboren und gestorben ist. Als wir die Tour durch das Haus beendeten ging es sofort weiter zur naechsten Sehenswuedrigkeit, dem Marble Palace. Das ist ein 150 Jahre altes Schloss, das im Besitz eines angesehenen Fuersten war( Name unbekannt). Auch hier durften wir einen Spaziergang machen und uns an dem Kitsch des 18. und 19. Jahrhunderts erfreuen. Sobald das ebenfalls hinter uns lag, gab es endlich die langersehnte Mittagspause, die wir in genau dem selben Restaurant verbrachten wie am Tag zuvor. Gestaerkt und gesaettigt fuhren wir zu unserer letzten Station, das Victoria Memorial. Da wir aber fuer eine Besichtigungstour zu spaet waren, mussten wir uns damit begnuegen einmal um das ganze Memorial herum zu laufen. Langsam wurde es dunkel und der Tag neigte sich seinem Ende zu. Also beschlossen wir, ins Hotel zurueck zu kehren und mal etwas frueher schlafen zu gehen, was im nachhinein doch nicht geklappt hat.
Bye, Anni
Die erste Nacht in unserer neuen Bleibe, dem Hotel Presidential Inn, hatten wir hinter uns. Und mehr oder weniger ausgeschlafen fanden wir uns alle um 8 Uhr in der Empfangshalle ein. Von dort aus wurden wir per Auto zum Nabadisha Education Centre gebracht. Wie sich herausstellte war es eine Initiative der Polizei von Kalkuta, an der sich auch die Indienhilfe aktiv beteiligte. Ziel war des Projekts war es die Kinder aus den Slums in eine Art Vorschule zu schicken, in der sie dann lesen und schreiben lernen und somit auf die richtige Schule vorbereitet werden. In diesem Centre durften wir uns ein wenig umschauen, was relativ schnell ging, da es nur aus zwei Zimmern bestand. Die Betreuerinnen gaben uns noch einige Infos zum Projekt und die Kinder trugen eine für uns extra einstudierte Showeinlage vor. Sie tanzten, sangen und zeigten uns ausgefallene Gymnastikübungen. Zum Schluss, was ich persönlich klasse fand, gab es für uns noch ein paar selbstgebastelte Geschenke.
Zurück im Hotel legten wir eine kurze Rast ein, um uns auszuruhen. Gut erholt stiegen wir zwei Stunden später in den Bus, der uns zum Museum von R.N.Tagore, dem grossen indischen Nobelpreistraeger (in Literatur ) bringen sollte. Das Museum war gleichzeitig das Haus, in dem der Dichter geboren und gestorben ist. Als wir die Tour durch das Haus beendeten ging es sofort weiter zur naechsten Sehenswuedrigkeit, dem Marble Palace. Das ist ein 150 Jahre altes Schloss, das im Besitz eines angesehenen Fuersten war( Name unbekannt). Auch hier durften wir einen Spaziergang machen und uns an dem Kitsch des 18. und 19. Jahrhunderts erfreuen. Sobald das ebenfalls hinter uns lag, gab es endlich die langersehnte Mittagspause, die wir in genau dem selben Restaurant verbrachten wie am Tag zuvor. Gestaerkt und gesaettigt fuhren wir zu unserer letzten Station, das Victoria Memorial. Da wir aber fuer eine Besichtigungstour zu spaet waren, mussten wir uns damit begnuegen einmal um das ganze Memorial herum zu laufen. Langsam wurde es dunkel und der Tag neigte sich seinem Ende zu. Also beschlossen wir, ins Hotel zurueck zu kehren und mal etwas frueher schlafen zu gehen, was im nachhinein doch nicht geklappt hat.
Bye, Anni
08/11: City of joy - Kolkata
Montag, wievielter auch immer, denn Zeit vergeht in Indien
sagen wir mal: Anders
Heute ist eine Stadtrundfahrt zum Thema Kolkata (früher Kalkutta) im Spiegel der Religionen geplant. Der Name Kolkata steht ursprünglich in Verbindung mit Kali. Zufällig ist dies auch der erste Tempel den wir besichtigen werden, denn eigentlich war alles andersherum geplant.
Die Busfahrt dorthin führt uns an Müllhalden vorbei in denen Frauen mit ihren Kindern die noch brauchbaren Reste herausklauben. Sie spielen auf der Straße, kochen auf der Straße, ja sie schlafen sogar dort – Kurz: Sie verbringen ihr ganzes Leben auf der Straße, vielleicht 40 Jahre? Diese auch unausgesprochen bedrohlich klingende Zahl besteht aus einer fehlenden Kindheit, einem Leben ohne Bildung und ohne Perspektive überschattet von Hungersnöten und mafiösen Strukturen…
Dann sind wir aufeinmal da, angekommen im Hinduismus am Kalitempel, der 1855 fertiggestellt wurde, als Kalkutta noch die Hauptstadt von Indien war. Photos im Tempel sind verboten. Gerade wird alles für die Puja am Freitag frisch gestrichen. Der Monsun wäscht die Farbe so schnell wieder ab. Aufgebaut ist der Tempel aus dem der Göttin Kali geweihten Hauptgebäude und 12 gegenüber stehenden Shiwatempeln. Jeder Besucher leutet hier die in der Mitte der Raumes hängende Glocke um die Aufmerksamkeit des Gottes auf sich zu ziehen.
Die nächste Station ist der Jain Tempel (Jain ist eine separate Religion, die nach dem Hinduismus, aber noch vor dem Buddhismus entstand und diesem sehr ähnelt). Hier sind alle Priester Vegetarier, sie tragen Tücher vor dem Mund um nicht versehentlich eine Fliege einzuatmen. Ein solcher Mord währrend einer Puja wäre unvorstellbar! Das Licht einer Kerze brennt hier seit 140 Jahren, seit der Tempel entstand, denn man glaubt an das ewige Licht: Sobald von der speziellen Kerze schwarzer Rauch aufsteigt gilt dies als böses Ohmen. Im Jain-Glauben werden hauptsächlich die 24 Propheten verehrt. Dieser Tempel ist dem 10 Propheten geweiht, symbolisiert durch einen 10 Karätigen Diamanten auf der Götterstatue.
Während dem Mittagessen gibt es die geniale Idee: Fotomotive – Das bedeutet soviel wie: Jeder sucht sich ein Thema nach dem er fotografiert. Fahrzeuge, Essen, Transport, Müll, Häuser, Tagschläfer, Kühe in der Stadt – Zu allem finden sich genug Motive außer zu einem Thema: Sport - Im Park vor der Univerität sehe ich den ersten indischen Jogger unserer Reise…
Die Moschee hinterlässt einen eher negativen Eindruck. Zwar ist alles ganz friedlich, alle Schlafen auf dem Boden bis der Muhezzin anfängt zu rufen, doch die Hetzschrift am Eingang hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.
Im Buddhistischen Tempel, stammen die Statuen aus Japan, Korea und anderen Ländern. Der originelle Mönch, auf den man beim Sitzen nicht mit den Füßen zeigen darf, erzählt von Anwandlungen, an die man noch nicht einmal denken darf (wie Lügen oder Gewalt). Eine unmögliche Aufgabe aus meiner Sicht, denn Gedanken huschen schneller an einem vorbei als man unter Kontrolle hat. Bitte denken Sie jetzt nicht an einen indischen Albino-Elefanten (falls Sie wissen wie der ausssieht).
Letzte Station: Sikh-Tempel – Nur hier gibt es den Bilderbuchinder mit seinem Turban. Es wird mit Tabla (Trommel) Harmonium und Gesang musiziert. In unseren westlichen Ohren klingt alles melodisch und rythmisch fremd. Wie es wohl der mitsingende Inder neben mir hört?
Zurück geht es mit dem zuckelnd anfahrendem Bus ins Hotel. Hoffentlich bleibt unser Kolonialzeitsmodell nicht jetzt noch stehen. Beim Anfahren von der Kreuzung zucke ich zusammen, doch wieder fahren wir ohne Motorschaden los - dann fallen mir die Augen zu. Es war ein langer Tag…
Milan Flach

sagen wir mal: Anders
Heute ist eine Stadtrundfahrt zum Thema Kolkata (früher Kalkutta) im Spiegel der Religionen geplant. Der Name Kolkata steht ursprünglich in Verbindung mit Kali. Zufällig ist dies auch der erste Tempel den wir besichtigen werden, denn eigentlich war alles andersherum geplant.
Die Busfahrt dorthin führt uns an Müllhalden vorbei in denen Frauen mit ihren Kindern die noch brauchbaren Reste herausklauben. Sie spielen auf der Straße, kochen auf der Straße, ja sie schlafen sogar dort – Kurz: Sie verbringen ihr ganzes Leben auf der Straße, vielleicht 40 Jahre? Diese auch unausgesprochen bedrohlich klingende Zahl besteht aus einer fehlenden Kindheit, einem Leben ohne Bildung und ohne Perspektive überschattet von Hungersnöten und mafiösen Strukturen…
Dann sind wir aufeinmal da, angekommen im Hinduismus am Kalitempel, der 1855 fertiggestellt wurde, als Kalkutta noch die Hauptstadt von Indien war. Photos im Tempel sind verboten. Gerade wird alles für die Puja am Freitag frisch gestrichen. Der Monsun wäscht die Farbe so schnell wieder ab. Aufgebaut ist der Tempel aus dem der Göttin Kali geweihten Hauptgebäude und 12 gegenüber stehenden Shiwatempeln. Jeder Besucher leutet hier die in der Mitte der Raumes hängende Glocke um die Aufmerksamkeit des Gottes auf sich zu ziehen.
Die nächste Station ist der Jain Tempel (Jain ist eine separate Religion, die nach dem Hinduismus, aber noch vor dem Buddhismus entstand und diesem sehr ähnelt). Hier sind alle Priester Vegetarier, sie tragen Tücher vor dem Mund um nicht versehentlich eine Fliege einzuatmen. Ein solcher Mord währrend einer Puja wäre unvorstellbar! Das Licht einer Kerze brennt hier seit 140 Jahren, seit der Tempel entstand, denn man glaubt an das ewige Licht: Sobald von der speziellen Kerze schwarzer Rauch aufsteigt gilt dies als böses Ohmen. Im Jain-Glauben werden hauptsächlich die 24 Propheten verehrt. Dieser Tempel ist dem 10 Propheten geweiht, symbolisiert durch einen 10 Karätigen Diamanten auf der Götterstatue.
Während dem Mittagessen gibt es die geniale Idee: Fotomotive – Das bedeutet soviel wie: Jeder sucht sich ein Thema nach dem er fotografiert. Fahrzeuge, Essen, Transport, Müll, Häuser, Tagschläfer, Kühe in der Stadt – Zu allem finden sich genug Motive außer zu einem Thema: Sport - Im Park vor der Univerität sehe ich den ersten indischen Jogger unserer Reise…
Die Moschee hinterlässt einen eher negativen Eindruck. Zwar ist alles ganz friedlich, alle Schlafen auf dem Boden bis der Muhezzin anfängt zu rufen, doch die Hetzschrift am Eingang hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.
Im Buddhistischen Tempel, stammen die Statuen aus Japan, Korea und anderen Ländern. Der originelle Mönch, auf den man beim Sitzen nicht mit den Füßen zeigen darf, erzählt von Anwandlungen, an die man noch nicht einmal denken darf (wie Lügen oder Gewalt). Eine unmögliche Aufgabe aus meiner Sicht, denn Gedanken huschen schneller an einem vorbei als man unter Kontrolle hat. Bitte denken Sie jetzt nicht an einen indischen Albino-Elefanten (falls Sie wissen wie der ausssieht).
Letzte Station: Sikh-Tempel – Nur hier gibt es den Bilderbuchinder mit seinem Turban. Es wird mit Tabla (Trommel) Harmonium und Gesang musiziert. In unseren westlichen Ohren klingt alles melodisch und rythmisch fremd. Wie es wohl der mitsingende Inder neben mir hört?
Zurück geht es mit dem zuckelnd anfahrendem Bus ins Hotel. Hoffentlich bleibt unser Kolonialzeitsmodell nicht jetzt noch stehen. Beim Anfahren von der Kreuzung zucke ich zusammen, doch wieder fahren wir ohne Motorschaden los - dann fallen mir die Augen zu. Es war ein langer Tag…
Milan Flach

05/11: Und nochmal Theater
Heute war der Tag des großen Abschiednehmens. Ich denke, dass wir alle unsere Gastfamilie sehr ins Herz geschlossen haben und so fiel es uns natürlich schwer, sie nun zu verlassen, immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir sie wahrscheinlich nie wieder sehen warden. Es wurden Addressen ausgetauscht, letze Geschenke vergeben und immer wieder beteuert, wie schön die gemeinsame Zeit doch war. Schweren Herzens stiegen wir letztendlich dann doch in den Bus der uns zu unserem neuen ziel, der Millionenstadt Kalkutta, bringen sollte. Die Fahrt war schon ein Abenteuer für sich, die Schlaglöcher auf den indischen Straßen würden einem deutschen Autofahrer die Haare zu Berge stehen lassen. Nach 60 km und zwei einhalb Stunden Fahrt erreichten wir endlich das Quartier für unsere erste Nacht in Kalkutta, das Hotel Astor, ein wunderschönes altes Haus aus rotem Backstein, verziert mit weißem Stuck. In Kalkutta sind die auswirkungen der Kolonialzeit teilweise noch sehr deutlich sichtbar…
Nach einem kleinen Snack machten wir, also Milan, Claudia, Maike und ich uns auf, um ein bisschen die Umgebung zu erkunden und einen ersten Eindruck von dieser Stadt zu bekommen. Da wir uns in einer relativ reichen Gegend befinden, bot sich uns ein ganz anderes Straßenbild als das, das wir aus dem Busfenster betrachtet hatten. Die Straßen sind breit und fast als sauber zu bezeichnen, und die Geschäfte scheinen auch recht teuer zu sein. Es gibt sehr interessante, sehr großeSchilder mit Appellen an die Bürger Kalkuttas. Da stehen Sätze wie ”Proud to be an Indian”, “Female Foeticide is forbidden” oder aber auch ”Strong without drugs”. Und diese Schilder gibt es wirklich alle paar Meter. Aus dem Busfenster hatten wir riesige hässliche Hochhäuser, leider auch sehr viel Armut und Leid gesehen, sowar diese Gegend eine angenehme Überraschung.
Nach unserer Rückkehr ins Hotel mussten wir praktisch sofort wieder los, da Sabine für uns den Besuch einer Theatervorführung von “Voice of World” organisiert hatte. “Voice of World” ist eine Organisation, die sich mit der Unterstützung und Integration vor allem blinder Menschen einsetzt. So spielten also auch in diesem Theaterstück viele Blinde mit. Anfangs erschien uns das Stück sehr seltsam, zum einen natürlich, weil wir kein Wort verstanden und zum anderen, weil die Darstellungsform nach unserem Empfinden geradezu schräg war. Man konnte aufgrund der engen, schrillen Kostueme und des übermäßigen Schmucks teilweise kaum erkennen, ob es sich bei dem Schauspieler um einen Mann oder eine Frau handelte. Etwas befremdet verließen wir das Museum, in dem die Vorführung stattgefunden hatte und trafen dabei glücklicherweise auf eines der Mitglieder von “Voice of World”. Er dankte uns dafür, dass wir gekommen waren ,meinte, er sei sehr stolz darauf und erzählte uns etwas von der Arbeit von VoW. Am wichtigsten war aber für mich, dass es sich bei dem Stück um einen 3000 Jahre alten indischen Epos handelte, der in absolut traditioneller Form aufgeführt worden war.
Da wir uns auf dem weg zum Museum leider etwas verlaufen hatten, nahmen wir uns für den Rückweg Taxis.
Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Abendessen in dem für indische Verhältnisse ziemlich teuren Hotel-Restaurant. Recht bald gingen wir dann aber auf unsere Zimmer, um die schönen weichen Betten zu genießen, da wir ja noch nicht wussten, was uns im nächsten Hotel erwarten würde.
Bis bald!
Marie-Luise Rönsch
Nach einem kleinen Snack machten wir, also Milan, Claudia, Maike und ich uns auf, um ein bisschen die Umgebung zu erkunden und einen ersten Eindruck von dieser Stadt zu bekommen. Da wir uns in einer relativ reichen Gegend befinden, bot sich uns ein ganz anderes Straßenbild als das, das wir aus dem Busfenster betrachtet hatten. Die Straßen sind breit und fast als sauber zu bezeichnen, und die Geschäfte scheinen auch recht teuer zu sein. Es gibt sehr interessante, sehr großeSchilder mit Appellen an die Bürger Kalkuttas. Da stehen Sätze wie ”Proud to be an Indian”, “Female Foeticide is forbidden” oder aber auch ”Strong without drugs”. Und diese Schilder gibt es wirklich alle paar Meter. Aus dem Busfenster hatten wir riesige hässliche Hochhäuser, leider auch sehr viel Armut und Leid gesehen, sowar diese Gegend eine angenehme Überraschung.
Nach unserer Rückkehr ins Hotel mussten wir praktisch sofort wieder los, da Sabine für uns den Besuch einer Theatervorführung von “Voice of World” organisiert hatte. “Voice of World” ist eine Organisation, die sich mit der Unterstützung und Integration vor allem blinder Menschen einsetzt. So spielten also auch in diesem Theaterstück viele Blinde mit. Anfangs erschien uns das Stück sehr seltsam, zum einen natürlich, weil wir kein Wort verstanden und zum anderen, weil die Darstellungsform nach unserem Empfinden geradezu schräg war. Man konnte aufgrund der engen, schrillen Kostueme und des übermäßigen Schmucks teilweise kaum erkennen, ob es sich bei dem Schauspieler um einen Mann oder eine Frau handelte. Etwas befremdet verließen wir das Museum, in dem die Vorführung stattgefunden hatte und trafen dabei glücklicherweise auf eines der Mitglieder von “Voice of World”. Er dankte uns dafür, dass wir gekommen waren ,meinte, er sei sehr stolz darauf und erzählte uns etwas von der Arbeit von VoW. Am wichtigsten war aber für mich, dass es sich bei dem Stück um einen 3000 Jahre alten indischen Epos handelte, der in absolut traditioneller Form aufgeführt worden war.
Da wir uns auf dem weg zum Museum leider etwas verlaufen hatten, nahmen wir uns für den Rückweg Taxis.
Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinsames Abendessen in dem für indische Verhältnisse ziemlich teuren Hotel-Restaurant. Recht bald gingen wir dann aber auf unsere Zimmer, um die schönen weichen Betten zu genießen, da wir ja noch nicht wussten, was uns im nächsten Hotel erwarten würde.
Bis bald!
Marie-Luise Rönsch
05/11: Theater auf indisch
Heute war der zweite Tag des Theaterworkshops. Nach einigen Aufwärmspielen wie Slow-Motion und Skulpturen bauen zeigte uns der Workshopleiter seine Vorstellung des Kinderarbeiterstücks das wir am Abend aufführen sollten.
Seine Aufassung war sehr innovativ und modern und sollte einen Eintruck von Kinderarbeit darstellen. Die Meinungen über das Stück seitens der Mitwirkenden waren sehr geteilt. Die restliche Zeit des Workshops bestand daraus,dass das Stück geprobt und dazwischen gab es immer wieder Auflockerungspiele.
Am Ende kann man sagen, dass trotz des Resultats das nicht allen gefiel, der Workshop eine tolle Gelegenheit war die Inder auf eine andere Art und Weise kennengelernt haben.
Nach dem Workshop hatten wir noch ein bisschen Zeit den letzten Nachmittag mit unserer Gastfamilie zu verbringen und die letzten Besorgungen in Chatra zu machen.
Am Abend gab es dann eineAbschiedsfeier für uns, wo wir deutschen Schüler interkulturen Austausch mit den indischen Schülern durch das Spielen des indischen Wahrheit oder Pflicht,eine recht harmlose Form, mit Pflichten wie tanzen und Fragen über edie erste große Liebe. Außerdem sangen wire in Lied und spielten das erarbeitete Kinderarbeiterstück vor, was für einige Überwindung kostete.
Nach einem gemeinsamen Essen, das in riesigen Töpfen kam, war die kleine Feier eigentlich schon wieder vorbei und jeder ging zu seiner Gastfamilie umseine letzte Nacht in Chatra zu verbringen.
Maike
Seine Aufassung war sehr innovativ und modern und sollte einen Eintruck von Kinderarbeit darstellen. Die Meinungen über das Stück seitens der Mitwirkenden waren sehr geteilt. Die restliche Zeit des Workshops bestand daraus,dass das Stück geprobt und dazwischen gab es immer wieder Auflockerungspiele.
Am Ende kann man sagen, dass trotz des Resultats das nicht allen gefiel, der Workshop eine tolle Gelegenheit war die Inder auf eine andere Art und Weise kennengelernt haben.
Nach dem Workshop hatten wir noch ein bisschen Zeit den letzten Nachmittag mit unserer Gastfamilie zu verbringen und die letzten Besorgungen in Chatra zu machen.
Am Abend gab es dann eineAbschiedsfeier für uns, wo wir deutschen Schüler interkulturen Austausch mit den indischen Schülern durch das Spielen des indischen Wahrheit oder Pflicht,eine recht harmlose Form, mit Pflichten wie tanzen und Fragen über edie erste große Liebe. Außerdem sangen wire in Lied und spielten das erarbeitete Kinderarbeiterstück vor, was für einige Überwindung kostete.
Nach einem gemeinsamen Essen, das in riesigen Töpfen kam, war die kleine Feier eigentlich schon wieder vorbei und jeder ging zu seiner Gastfamilie umseine letzte Nacht in Chatra zu verbringen.
Maike
05/11: Wir machen Theater
2. November 2007
Unser achter Tag in Indien verlief, was das Programm betrifft, etwas anders als die bisherigen Tage.
Nach dem Frühstück in den Gastfamilien begab sich die deutsche Gruppe, abgesehen von Birgit, die mit Fieber und Gelenkschmerzen im Bett lag und Martha, die mit einem anderen Projekt beschäftigt war, in die Chatra Girls High School, wo für uns ein mehrstündiger Theateterworkshop stattfand.
Ab zehn Uhr trafen sich also die deutsche Gruppe , einige indische Schüler der Chatra Girls High School, der Chatra Boys High School, sowie einige Kinder aus Atghara in der großen Halle der Mädchenschule, in der unser Workshop stattfand.
Dieser bestand hauptsächlich aus unterschiedlichen, gemeinsamen Spielen, deren Sinn es war, uns Schüler einander näher zubringen, aber auch um das Selbstbewusstsein bei Auftritten vor der gesamten Gruppe zu fördern.
So mussten sich beispielsweise alle Teilnehmer in einer Reihe aufstellen und nacheinander einen Charackter vor der Gruppe präsentieren.
Der Einfallsreichtum aller Teilnehmer war groß; so wurden, um ein paar Beispiele zu nennen, nervöse, psychisch kranke, fröhliche, verärgerte oder traurige menschliche Characktere gezeigt.
Eine andere Übung bestand darin, dass alle Teilnehmer sich gegenseitig zu einer Skulptur formten, und das gegenseitige Vertrauen förderten, in dem sich ein Schüler fallen ließ und der andere ihn auffing.
In einer anderen Übung wurden von allen Schülern individuelle Geräusche ausgedacht, die wir schließlich im Chor vorstellen mussten.
Gegen Ende des Workshops stellte uns unser Workshopleiter eine sogenannte “Slow Motion”- Übung vor. Bei dieser Übung warden sich die Teilnehmer intensive der Bewegung ihres Körpers bewusst, indem man so langsam wie möglich läuft oder etwa Wurfbewegungen in Zeitlupe durchführt.
Obwohl dieser Workshop großen Spaß gemacht hat, war er doch etwas anstrengend, so dass wir froh waren über die regelmäßigen Pausen und die längere Mittagspause, in der wir mit Essen und Getränken versorgt wurden. Die deutsche Gruppe hatte zudem noch Süßigkeiten aus Deutschland mitgebracht.
Sinn des Workshops war es, den Zusammenhalt der beiden Teilnehmergruppen, der indieschen wie der deutschen, zu stärken.
Zur großen Freude aller wurde der Workshop schon gegen vier Uhr, statt wie geplant gegen fünf Uhr beendet und wir hatten Zeit nach Hause zu gehen um uns auszuruhen.
Gegen halb sieben wurden wir wieder zu einem Treffen in Chands Haus, dem Schulleiter der Boys High School, gebeten, wo wir die Neuigkeiten des Tages austauschen und den kommenden Tag besprechen konnten.
Da wir alle sehr müde und erschöpft waren (was wohl hauptsächlich an Klima und Wetter lag) fiel auch dieses Treffen eher kurz aus.
Einige von uns nutzten den vorletzten Abend noch für ein paar Einkäufe im Nachbarort, andere gingen früher zu Bett, um fit zu sein, für den letzten Tag bei unseren Freunden in Chatra, bevor wir Sonntagmorgen nach Kolkata fahren.
Deborah
Unser achter Tag in Indien verlief, was das Programm betrifft, etwas anders als die bisherigen Tage.
Nach dem Frühstück in den Gastfamilien begab sich die deutsche Gruppe, abgesehen von Birgit, die mit Fieber und Gelenkschmerzen im Bett lag und Martha, die mit einem anderen Projekt beschäftigt war, in die Chatra Girls High School, wo für uns ein mehrstündiger Theateterworkshop stattfand.
Ab zehn Uhr trafen sich also die deutsche Gruppe , einige indische Schüler der Chatra Girls High School, der Chatra Boys High School, sowie einige Kinder aus Atghara in der großen Halle der Mädchenschule, in der unser Workshop stattfand.
Dieser bestand hauptsächlich aus unterschiedlichen, gemeinsamen Spielen, deren Sinn es war, uns Schüler einander näher zubringen, aber auch um das Selbstbewusstsein bei Auftritten vor der gesamten Gruppe zu fördern.
So mussten sich beispielsweise alle Teilnehmer in einer Reihe aufstellen und nacheinander einen Charackter vor der Gruppe präsentieren.
Der Einfallsreichtum aller Teilnehmer war groß; so wurden, um ein paar Beispiele zu nennen, nervöse, psychisch kranke, fröhliche, verärgerte oder traurige menschliche Characktere gezeigt.
Eine andere Übung bestand darin, dass alle Teilnehmer sich gegenseitig zu einer Skulptur formten, und das gegenseitige Vertrauen förderten, in dem sich ein Schüler fallen ließ und der andere ihn auffing.
In einer anderen Übung wurden von allen Schülern individuelle Geräusche ausgedacht, die wir schließlich im Chor vorstellen mussten.
Gegen Ende des Workshops stellte uns unser Workshopleiter eine sogenannte “Slow Motion”- Übung vor. Bei dieser Übung warden sich die Teilnehmer intensive der Bewegung ihres Körpers bewusst, indem man so langsam wie möglich läuft oder etwa Wurfbewegungen in Zeitlupe durchführt.
Obwohl dieser Workshop großen Spaß gemacht hat, war er doch etwas anstrengend, so dass wir froh waren über die regelmäßigen Pausen und die längere Mittagspause, in der wir mit Essen und Getränken versorgt wurden. Die deutsche Gruppe hatte zudem noch Süßigkeiten aus Deutschland mitgebracht.
Sinn des Workshops war es, den Zusammenhalt der beiden Teilnehmergruppen, der indieschen wie der deutschen, zu stärken.
Zur großen Freude aller wurde der Workshop schon gegen vier Uhr, statt wie geplant gegen fünf Uhr beendet und wir hatten Zeit nach Hause zu gehen um uns auszuruhen.
Gegen halb sieben wurden wir wieder zu einem Treffen in Chands Haus, dem Schulleiter der Boys High School, gebeten, wo wir die Neuigkeiten des Tages austauschen und den kommenden Tag besprechen konnten.
Da wir alle sehr müde und erschöpft waren (was wohl hauptsächlich an Klima und Wetter lag) fiel auch dieses Treffen eher kurz aus.
Einige von uns nutzten den vorletzten Abend noch für ein paar Einkäufe im Nachbarort, andere gingen früher zu Bett, um fit zu sein, für den letzten Tag bei unseren Freunden in Chatra, bevor wir Sonntagmorgen nach Kolkata fahren.
Deborah
1.11.07
Heute konnten wir doch bis 9 Uhr schlafen, da das eigentlich geplante Programm in die Wetplains zu fahren, durch den starken Regen und dadurch verursachte Überschwemmungen ins Wasser gefallen ist.
Es wurde also notdürftig ein Schultag in der Boys High School organisiert.Die Schule beginnt hier um 11 Uhr und endet um 4 Uhr nachmittags.Wir konnten also bis halb 10 schlafen und uns in Ruhe fertig machen.´
Im Anschluss gab es dann Lunch statt Frühstück. Es war also das erste Mal in unserem Leben, dass wir direkt nach dem Aufstehen Reis mit Curry und Kartoffeln serviert bekommen haben . Etwas gewöhnungsbedürftig.
Um halb 11 Uhr trafen wir uns dann an der Schule und bekamen unseren morgendlichen Tee. Und obwohl der Tee in aller Seelenruhe serviert wurde, herrschte in der restlichen Schule schon eine heiden Aufregung, da durch den starken Regen nur 20Prozent der Schüler in die Schule gekommen waren.
Normalerweise zählt eine Klasse ca. 80-100 Schüler. Heute waren pro Jahrgangsstufe ca. 30 Schüler anwesend, woraufhin die Jahrgangsstufen zusammen gelegt werden mussten.Es blieb uns also vergönnt, den normalen Schulalltag miterleben zu können, aber es hatte immerhin den positiven Nebeneffekt, dass man nicht ganz so viele neugierige Inder um sich hatte, die einen über alles mögliche ausfragten.
Als alles organisatorische geregelt war, teilten wir uns in Gruppen auf und gingen in verschiedene Klassen.Die erste Stunde war meine Gruppe im Englisch-Unterricht der 7. Klasse, der weitgehend gleich aufgebaut ist wie der Englischunterricht in Deutschland.Es wurde ein Text gelesen, unbekannte Vokabeln geklärt und fragen zum Text beantwortet.
In der 2. Stunde ging es dann in die Englischstunde der 8. Klasse. Von der gesamten Stufe waren aber auch nur 25 Schüler anwesend weshalb die Lehrerin keinen Unterricht machte.
Die 3. Stunde waren wir dann im Matheunterricht der 6. Klasse, wobei die Stunde die Schönste war. Mathe ist halt in jeder Sprache gleich und man kann mitmachen, was wir dann auch fleissig taten. Anni hat ne sechstklass Matheaufgabe mit Bravour gelöst! Und sogar doppelt so schnell wie der Sechstklässler =)
Nach den 3 Stunden wurde die Schule frühzeitig beendet, da es sich einfach nicht rentiert hat.
Wir hatten bis 6 Uhr Freizeit, waren telefonieren und shoppen und haben uns dann um halb 6 Uhr in Chants Büro getroffen, um die Lieder für den Abschlussabend in 2 Tagen einzustudieren.
Wir singen Heho, spann den Wagen an, Über den Wolken und Nehmt Abschied Brüder..
Über die Lieder lässt es sich streiten, aber ok.
Ne knappe Stunde später war dann alles im Kasten und wir haben den restlichen Abend in den Gastfamilien verbracht.
Christian

Heute konnten wir doch bis 9 Uhr schlafen, da das eigentlich geplante Programm in die Wetplains zu fahren, durch den starken Regen und dadurch verursachte Überschwemmungen ins Wasser gefallen ist.
Es wurde also notdürftig ein Schultag in der Boys High School organisiert.Die Schule beginnt hier um 11 Uhr und endet um 4 Uhr nachmittags.Wir konnten also bis halb 10 schlafen und uns in Ruhe fertig machen.´
Im Anschluss gab es dann Lunch statt Frühstück. Es war also das erste Mal in unserem Leben, dass wir direkt nach dem Aufstehen Reis mit Curry und Kartoffeln serviert bekommen haben . Etwas gewöhnungsbedürftig.
Um halb 11 Uhr trafen wir uns dann an der Schule und bekamen unseren morgendlichen Tee. Und obwohl der Tee in aller Seelenruhe serviert wurde, herrschte in der restlichen Schule schon eine heiden Aufregung, da durch den starken Regen nur 20Prozent der Schüler in die Schule gekommen waren.
Normalerweise zählt eine Klasse ca. 80-100 Schüler. Heute waren pro Jahrgangsstufe ca. 30 Schüler anwesend, woraufhin die Jahrgangsstufen zusammen gelegt werden mussten.Es blieb uns also vergönnt, den normalen Schulalltag miterleben zu können, aber es hatte immerhin den positiven Nebeneffekt, dass man nicht ganz so viele neugierige Inder um sich hatte, die einen über alles mögliche ausfragten.
Als alles organisatorische geregelt war, teilten wir uns in Gruppen auf und gingen in verschiedene Klassen.Die erste Stunde war meine Gruppe im Englisch-Unterricht der 7. Klasse, der weitgehend gleich aufgebaut ist wie der Englischunterricht in Deutschland.Es wurde ein Text gelesen, unbekannte Vokabeln geklärt und fragen zum Text beantwortet.
In der 2. Stunde ging es dann in die Englischstunde der 8. Klasse. Von der gesamten Stufe waren aber auch nur 25 Schüler anwesend weshalb die Lehrerin keinen Unterricht machte.
Die 3. Stunde waren wir dann im Matheunterricht der 6. Klasse, wobei die Stunde die Schönste war. Mathe ist halt in jeder Sprache gleich und man kann mitmachen, was wir dann auch fleissig taten. Anni hat ne sechstklass Matheaufgabe mit Bravour gelöst! Und sogar doppelt so schnell wie der Sechstklässler =)
Nach den 3 Stunden wurde die Schule frühzeitig beendet, da es sich einfach nicht rentiert hat.
Wir hatten bis 6 Uhr Freizeit, waren telefonieren und shoppen und haben uns dann um halb 6 Uhr in Chants Büro getroffen, um die Lieder für den Abschlussabend in 2 Tagen einzustudieren.
Wir singen Heho, spann den Wagen an, Über den Wolken und Nehmt Abschied Brüder..
Über die Lieder lässt es sich streiten, aber ok.
Ne knappe Stunde später war dann alles im Kasten und wir haben den restlichen Abend in den Gastfamilien verbracht.
Christian
05/11: Immer noch Streik
Tag 7, 31.10.07:
Der Tag begann für mich mit einem echt super leckeren Frühstück,von dem ich so viel aß, dass mir fast der Bauch platzte. Doch zum Ausruhen blieb keine Zeit mehr, da es anschließend gleich zum Gruppentreffen ging. Dort angekommen besprachen wir noch einmal das heutige Programm und brachen dannn auch gleich zu unserem ersten Ziel, der Chatra Girls Highschool auf. Sofort nach unserer Ankunft in der Highschool fing es in Strömen an zu regnen und wir eilten schnell in die trocknen Unterrichtsräume, wo die Schülerinnen schon auf uns warteren. Durch den immernoch andauernden Streik hatten viele Schüler sowie auch Lehrer Schwierigkeiten zur Schule zu kommenund daher waren die Klassenzimmer eher mäßig gefüllt. In zwei Gruppen aufgeteilt setzten wir uns mit den Schülerinnen zusammen und unterhielten uns über ihr Schulsystem, den Unterricht und ihre Berufswünsche. Aber auch wir erzählten ihnen vieles über unsere Schule und unsere Hobbys. Am Schluss tauschten wir mit ein paar Schülerinnen noch unsere Adressen aus, um in Briefkontakt zu bleiben und verabschiedeten uns. Inzwischen war es 13 Uhr und wir mussten zurück zu Familien, wo das Mittagessen auf uns wartete. Bis zu unserem nächsten Gruppentreffen um 15 Uhr hatten wir noch genug Zeit. Und da es immernoch regnete, konnten wir nichts besseres machen als ein Nickerchen zu halten und das taten wir dann auch. Allerdings vergassen wir den Wecker zu stellen und schliefen etwas länger als gedacht. So musstenwir uns beeilen, um nicht noch später zum Treffen zu erscheinen. Als nächstes machten wir bei einem Tanzworkshop mit. Die Tanzlehrerin verspätete sich um zirka eine dreiviertel Stunde. In dieser Zeit hätten die meisten gerne ihr Nickerchen fortgesetzt. Dann war sie aber schon da und es ging los. In den folgenden drei Stunden lernten wir einen indischen Folk- und Klassikdance. Die ganze Gruppe hatte sehr viel Spaß beim tanzen, doch nach einiger Zeit gaben die meisten auf, da es ihnen zu anstrengend wurde. Nach dem Kurs saßen wir noch etwas beieinander, sangen und redeten. Um 19 Uhr durften wir in unsere Familien zurückkehren, wo wir essen und weiter schlafen konnten.
Bye, Anni

Der Tag begann für mich mit einem echt super leckeren Frühstück,von dem ich so viel aß, dass mir fast der Bauch platzte. Doch zum Ausruhen blieb keine Zeit mehr, da es anschließend gleich zum Gruppentreffen ging. Dort angekommen besprachen wir noch einmal das heutige Programm und brachen dannn auch gleich zu unserem ersten Ziel, der Chatra Girls Highschool auf. Sofort nach unserer Ankunft in der Highschool fing es in Strömen an zu regnen und wir eilten schnell in die trocknen Unterrichtsräume, wo die Schülerinnen schon auf uns warteren. Durch den immernoch andauernden Streik hatten viele Schüler sowie auch Lehrer Schwierigkeiten zur Schule zu kommenund daher waren die Klassenzimmer eher mäßig gefüllt. In zwei Gruppen aufgeteilt setzten wir uns mit den Schülerinnen zusammen und unterhielten uns über ihr Schulsystem, den Unterricht und ihre Berufswünsche. Aber auch wir erzählten ihnen vieles über unsere Schule und unsere Hobbys. Am Schluss tauschten wir mit ein paar Schülerinnen noch unsere Adressen aus, um in Briefkontakt zu bleiben und verabschiedeten uns. Inzwischen war es 13 Uhr und wir mussten zurück zu Familien, wo das Mittagessen auf uns wartete. Bis zu unserem nächsten Gruppentreffen um 15 Uhr hatten wir noch genug Zeit. Und da es immernoch regnete, konnten wir nichts besseres machen als ein Nickerchen zu halten und das taten wir dann auch. Allerdings vergassen wir den Wecker zu stellen und schliefen etwas länger als gedacht. So musstenwir uns beeilen, um nicht noch später zum Treffen zu erscheinen. Als nächstes machten wir bei einem Tanzworkshop mit. Die Tanzlehrerin verspätete sich um zirka eine dreiviertel Stunde. In dieser Zeit hätten die meisten gerne ihr Nickerchen fortgesetzt. Dann war sie aber schon da und es ging los. In den folgenden drei Stunden lernten wir einen indischen Folk- und Klassikdance. Die ganze Gruppe hatte sehr viel Spaß beim tanzen, doch nach einiger Zeit gaben die meisten auf, da es ihnen zu anstrengend wurde. Nach dem Kurs saßen wir noch etwas beieinander, sangen und redeten. Um 19 Uhr durften wir in unsere Familien zurückkehren, wo wir essen und weiter schlafen konnten.
Bye, Anni
31/10: Der Streik
Dienstag, 30 Oktober 2007
“Globalisation is usually seen economically and may have a lot of negative sides; but you should not forget the globalisation of minds, the globalisation of friendships and the globalisation of people. – This we are glad to be part of today” Mit diesen Worte wurden wir heute vormittag bei einer der vielen Reden in der Chatra Girls High School begrüßt, die neben der Übergabe offizieller Geschenke der Partnerschulen immer wieder von Gesang und dem ein oder anderem Stück auf der Harmonia (indisches Instrument, mit Tasten wie ein Klavier.in Akkordeongröße) aufgelockert wurden.
Dann besichtigten wir die ausgestorben wirkende Schule: Es fand heute keine Unterricht statt, da verschiedene indische Parteien zu Streiks im öffentlichen Bereich aufgerufen hatten. Besonders ins Auge fielen die katastrophalen Zustände der Physik, Chemie und Biologie-übungsräume. In der Chemieübung standen alle Chemikalien in Holzschränken nebeneinander, Reagenzgläser lagen auf dem Boden in einer Ecke und auf einer Destille wucherten gar Spinnenweben, die wohl von zu häufiger Nutzung zeugten. Nach einem Kaffee im Haus des Hausmeisters auf dem Schulgelände - schon speziell, normalerweise gab es indischen Chai (Tee) – ging es zurück zu den Gastfamilien. zum Mittagessen. Hier ist lautes Schmatzen angesagt, denn das würde als höflich gelten – Wenn es nur nicht so gekünstelt und unbeholfen klingen würde!
Eigentlich sollte sich der Nachmittag um Werte und Religion drehen, doch das ist nicht möglich, wenn der Vater der Familie nicht anwesend ist. Deshalb spielt der 10jährige Sohn der Familie ersteinmal mit mir und Christian Kricket. Hundertprozentig habe ich die Regeln bis jetzt noch nicht verstanden, doch den Ball zu treffen ist für Tennis- oder Badmintonspieler gut möglich. Beim Kricket dreht sich ja letzendlich alles darum den Ball zu treffen; zumindest bei einem so schwülheißem Tag wie heute, an dem niemand Lust hat wirklich schnell zu rennen. Ob es heute noch regnen wird, frage ich und blicke zu dem Wolkenbedecktem Himmel, doch das Kopfschütteln ist diemal eine eindeutige Verneinung. Ein eindeutiges “Nein”, sonst so selten in diesem Land der Höflickeit und Gastfreundschaft.
In jedem Zimmer unserer Gastfamilie hängt ein Photo von einem der vielen hinduistischen Götter. Täglich hängen sie frische Blütenblätter an die Bilder und man kann beobachten, dass sie auch manchmal im Vorbeigehen ihrem Gott huldigen. Vor dem Hausaltar, eine Durgar geweihte mit Blumen behängte kleine Nische wird täglich gebetet. Währrend der Hausherr nur einmal am Tag betet, ist der Großvater mit zweimal dabei. Jeder Hindu ist in der Ausübung seiner Religion frei – es gibt keine allgemein gültige Regel des wie und wie oft. Allerdings beten Männer meist nur kurz, währrend es die Aufgabe der Frau ist, die abendliche Hauspucha zu veranstalten. Als Wert wird besonders die Familie hoch geschätzt. Gegen die Familie stellt man sich nicht, auf keinen Fall gegen das Wort des Einflussreichsten Glieds der Familie. Der Respekt vor älteren Familienmitgliedern ist am im Leben eines Hindu das Wichtigste.
Nun geht auch dieser Tag dem Ende zu. “Ludo” heißt das Spiel, das wir noch vor dem Abendessen um 22.00 h spielen – Globalisiert gesagt: Es ist fast genau das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, dass 11.000 km entfernt in fast jedem Haus im Schrank steht, oder vielleicht sogar gerade auf Ihrem Küchentisch gespielt wird – so weit entfernt, so anders, ja oft gegensätzlich, und doch manchmal so ähnlich, so nah…You call it globalisation!
Milan Flach
“Globalisation is usually seen economically and may have a lot of negative sides; but you should not forget the globalisation of minds, the globalisation of friendships and the globalisation of people. – This we are glad to be part of today” Mit diesen Worte wurden wir heute vormittag bei einer der vielen Reden in der Chatra Girls High School begrüßt, die neben der Übergabe offizieller Geschenke der Partnerschulen immer wieder von Gesang und dem ein oder anderem Stück auf der Harmonia (indisches Instrument, mit Tasten wie ein Klavier.in Akkordeongröße) aufgelockert wurden.
Dann besichtigten wir die ausgestorben wirkende Schule: Es fand heute keine Unterricht statt, da verschiedene indische Parteien zu Streiks im öffentlichen Bereich aufgerufen hatten. Besonders ins Auge fielen die katastrophalen Zustände der Physik, Chemie und Biologie-übungsräume. In der Chemieübung standen alle Chemikalien in Holzschränken nebeneinander, Reagenzgläser lagen auf dem Boden in einer Ecke und auf einer Destille wucherten gar Spinnenweben, die wohl von zu häufiger Nutzung zeugten. Nach einem Kaffee im Haus des Hausmeisters auf dem Schulgelände - schon speziell, normalerweise gab es indischen Chai (Tee) – ging es zurück zu den Gastfamilien. zum Mittagessen. Hier ist lautes Schmatzen angesagt, denn das würde als höflich gelten – Wenn es nur nicht so gekünstelt und unbeholfen klingen würde!
Eigentlich sollte sich der Nachmittag um Werte und Religion drehen, doch das ist nicht möglich, wenn der Vater der Familie nicht anwesend ist. Deshalb spielt der 10jährige Sohn der Familie ersteinmal mit mir und Christian Kricket. Hundertprozentig habe ich die Regeln bis jetzt noch nicht verstanden, doch den Ball zu treffen ist für Tennis- oder Badmintonspieler gut möglich. Beim Kricket dreht sich ja letzendlich alles darum den Ball zu treffen; zumindest bei einem so schwülheißem Tag wie heute, an dem niemand Lust hat wirklich schnell zu rennen. Ob es heute noch regnen wird, frage ich und blicke zu dem Wolkenbedecktem Himmel, doch das Kopfschütteln ist diemal eine eindeutige Verneinung. Ein eindeutiges “Nein”, sonst so selten in diesem Land der Höflickeit und Gastfreundschaft.
In jedem Zimmer unserer Gastfamilie hängt ein Photo von einem der vielen hinduistischen Götter. Täglich hängen sie frische Blütenblätter an die Bilder und man kann beobachten, dass sie auch manchmal im Vorbeigehen ihrem Gott huldigen. Vor dem Hausaltar, eine Durgar geweihte mit Blumen behängte kleine Nische wird täglich gebetet. Währrend der Hausherr nur einmal am Tag betet, ist der Großvater mit zweimal dabei. Jeder Hindu ist in der Ausübung seiner Religion frei – es gibt keine allgemein gültige Regel des wie und wie oft. Allerdings beten Männer meist nur kurz, währrend es die Aufgabe der Frau ist, die abendliche Hauspucha zu veranstalten. Als Wert wird besonders die Familie hoch geschätzt. Gegen die Familie stellt man sich nicht, auf keinen Fall gegen das Wort des Einflussreichsten Glieds der Familie. Der Respekt vor älteren Familienmitgliedern ist am im Leben eines Hindu das Wichtigste.
Nun geht auch dieser Tag dem Ende zu. “Ludo” heißt das Spiel, das wir noch vor dem Abendessen um 22.00 h spielen – Globalisiert gesagt: Es ist fast genau das Mensch-Ärgere-Dich-Nicht, dass 11.000 km entfernt in fast jedem Haus im Schrank steht, oder vielleicht sogar gerade auf Ihrem Küchentisch gespielt wird – so weit entfernt, so anders, ja oft gegensätzlich, und doch manchmal so ähnlich, so nah…You call it globalisation!
Milan Flach
31/10: Chatra
Montag, den 29.10.07
Nach unserer ersten Nacht in den Gastfamilien trafen wir uns mehr oder weniger ausgeruht an unserem Treffpunkt, dem Chand`s Place. Von dort aus starteten wir zu einer Besichtigungs-Tour durch Chatra. Jeder Gruppe, die je aus vier Personen bestanden, stand ein Facilitator zur Verfügung, der uns herumführen sollte. Zwei der drei Gruppen hatten großes Glück mit ihrem Führer, sie konnten sogar an einem treffen der Kameen-Bank teilnehmen (die Banken, deren Erfinder einen Nobelpreis erhalten hat). Sie besuchten auch eine Fischzucht, denBahnhof, eine Näherei, eine Schmiede und Reisfelder. Eine Gruppe jedoch, natürlich die Meinige, hatte leider einen Facilitator, der nicht sehr gut Englisch sprach und uns auch nicht viele Einrichtungen zeigte. Wir bekamen nur eine Töpferei und auf unseren Wunsch ein Post Office kurz zu sehen.
Der Nachmittag bestand, naturlich gut für uns Mädels, aus einem ausgedehnten Einkaufs-Bummel.Mit dem Rad fuhren wir eine Stadt weiter in eine Straße, in der es wirklich sehr viele Geschäfte gibt. Nach ewigem hin und her hatte sich jede von uns für wenigstens ein Salva Kamees, das ist eine traditionelle Kombination aus Hose und Kleid, die viele Frauen hier tragen, entschieden. Wir warden sie morgen wahrscheinlich alle stolz tragen und so noch mehr Aufmerksamkeit der Inder auf uns ziehen, die uns immer sehr befremdet anstarren…
Als wir uns endlich auf den Heimweg machten war es bereits stockdunkel. Ihr müsst wissen, in Indien wird es schon um halb sechs dunkel, die Tage sind also nicht besonders lang. In der Dunkelheit zu fahren war wirklich abenteuerlich, eigentlich sogar ziemlich gefährlich da wir noch keine Fahrradlampen bekommen hatten. Außerdem scheinen die Inder ein äußerst gespaltenes Verhältnis zu Verkehrsregeln zu haben…
Endlich zurück am Treffpunkt wurden die wichtigsten Programmpunkte für den nächsten Tag geklärt und aufgeregt die wichtigsten Ereignisse des Tages ausgetauscht.
In den Gastfamilien aßen wir noch zu Abend, natürlich ein Curry mit Reis, und dann fielen erschöpft in unsere Betten.
Lui
Nach unserer ersten Nacht in den Gastfamilien trafen wir uns mehr oder weniger ausgeruht an unserem Treffpunkt, dem Chand`s Place. Von dort aus starteten wir zu einer Besichtigungs-Tour durch Chatra. Jeder Gruppe, die je aus vier Personen bestanden, stand ein Facilitator zur Verfügung, der uns herumführen sollte. Zwei der drei Gruppen hatten großes Glück mit ihrem Führer, sie konnten sogar an einem treffen der Kameen-Bank teilnehmen (die Banken, deren Erfinder einen Nobelpreis erhalten hat). Sie besuchten auch eine Fischzucht, denBahnhof, eine Näherei, eine Schmiede und Reisfelder. Eine Gruppe jedoch, natürlich die Meinige, hatte leider einen Facilitator, der nicht sehr gut Englisch sprach und uns auch nicht viele Einrichtungen zeigte. Wir bekamen nur eine Töpferei und auf unseren Wunsch ein Post Office kurz zu sehen.
Der Nachmittag bestand, naturlich gut für uns Mädels, aus einem ausgedehnten Einkaufs-Bummel.Mit dem Rad fuhren wir eine Stadt weiter in eine Straße, in der es wirklich sehr viele Geschäfte gibt. Nach ewigem hin und her hatte sich jede von uns für wenigstens ein Salva Kamees, das ist eine traditionelle Kombination aus Hose und Kleid, die viele Frauen hier tragen, entschieden. Wir warden sie morgen wahrscheinlich alle stolz tragen und so noch mehr Aufmerksamkeit der Inder auf uns ziehen, die uns immer sehr befremdet anstarren…
Als wir uns endlich auf den Heimweg machten war es bereits stockdunkel. Ihr müsst wissen, in Indien wird es schon um halb sechs dunkel, die Tage sind also nicht besonders lang. In der Dunkelheit zu fahren war wirklich abenteuerlich, eigentlich sogar ziemlich gefährlich da wir noch keine Fahrradlampen bekommen hatten. Außerdem scheinen die Inder ein äußerst gespaltenes Verhältnis zu Verkehrsregeln zu haben…
Endlich zurück am Treffpunkt wurden die wichtigsten Programmpunkte für den nächsten Tag geklärt und aufgeregt die wichtigsten Ereignisse des Tages ausgetauscht.
In den Gastfamilien aßen wir noch zu Abend, natürlich ein Curry mit Reis, und dann fielen erschöpft in unsere Betten.
Lui