Ich und Kunst
Stabpuppen
Holzplastiken
Musikinstrumente
Erweiterungsbau
- neue Serie Mai 2008
Ereignisse der vergangenen Jahre
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Musik und bildende Kunst, zwei grundverschiedene Ausdrucksformen, sprechen
(scheinbar) getrennte Sinne des Menschen an. Dennoch gelingt es Künstlern beider Disziplinen immer wieder die Grenzen zu überschreiten, ja sogar aufzuheben.
Musiker lassen sich zu Kompositionen durch Bilder anregen, Maler lassen sich von Musik inspirieren oder entwickeln Bildkonzepte, die musikalische Elemente umsetzen.
Die Spielarten der künstlerischen Experimente sind unendlich. In manchen
modernen Kunstformen vermischen sich die beiden Disziplinen bzw. verschmelzen zu einer Einheit. Was dann in vielen Augen und Ohren als Innovation gewertet wird,
findet seine Wurzeln in teils weit zurückliegenden kulturellen Traditionen.
Die Klasse 11a realisierte, nachdem sie die bildnerischen Vorgehensweisen der
Kubisten Picasso und Braque kennerlernten, im Team lebensgroße Musikerfiguren aus Holz. Neben handwerklichem Geschick war vor allem Abstraktionsvermögen gefragt, beides führte zu teils wirklich originellen Lösungen.
Die Klassen 11c und 11d erprobten sich in der Gestaltung eines "Objektes". Die künstlerischen Vorbilder finden sich auch hier im Kubismus.
Entweder sollte ein dreidimensionales Objekt gebaut werden, das von seinen Formen an ein Musikinstrument erinnert oder das "Gebilde" sollte auf irgendeine Art ein Klang (Geräusch, Ton) erzeugen.
In der Ausstellung zeigen sich alle nur erdenklichen Variationen: Objekte, die durch
ihre Einfachheit überzeugen oder durch ihre Komplexität faszinieren und auf den
entstehenden "Klang" neugierig machen.
Nun könnte in einer "stillen" Pause ein vorher nie gehörtes Konzert aufgeführt werden.
(Ch. Glöckler)
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