Pura Vida Eine Reise, eine Erfahrung – Ein Traum!

 

 

 

Costa Rica Impressionen

 

... den wir, 22 Schüler der 10. und 11. Klassen, drei Wochen lang träumen durften und dabei selbst miterleben durften, wie viele verschiedene Facetten ein so kleines Land doch haben kann. Die drei unvergesslichen Wochen begannen um 5.00 Uhr morgens an der Schule in Gilching, von wo aus es mit dem Bus ab zum Flughafen ging. Die Aufregung und Vorfreunde, die Austauschpartner nach fast einem halben Jahr endlich wieder zu sehen, so wie die Aussicht auf drei Wochen Sonne, konnte den insgesamt 13stündigen Flug zwar nicht verkürzen, doch um einiges erträglicher machen! Nach einem total herzlichen Empfang der Ticos und ihrer Familien am Flughafen in San José fuhr jeder erst mal in das Haus, welches für die nächsten drei Wochen unser Zuhause sein würde. Weder die 7stündge Zeitverschiebung, noch die Tatsache, dass wir anders als gewöhnlich schon um halb acht in der Schule sein mussten, konnten uns den Spaß an der Freude verderben. Von der Schule aus ging es los zu den Ausflügen manchmal mit, aber leider meistens ohne die Ticos.. Wir kamen vor dem Schulschluss zurück, dann ging es für die meistens nur kurz nach Hause oder gleich weiter zu Freunden, ins Multi Plaza (Einkaufscenter) , an den Pool, in Kino ... etc. Und abends war es dann auch noch nicht an der Zeit sich auszuruhen, da unsere Austauschpartner keine Mühe scheuten und fast jeden Abend bei einem von ihnen etwas geplant hatten. In der Humboldt Schule wurden wir von dem Direktor persönlich empfangen und bekamen anschließend eine kleine Rundführung. Nicht nur der schuleigene Pool, auch das gute und irgendwie persönlichere Klima zwischen Schülern und Lehrern begeisterte uns. Und auch die 60min langen Unterrichtsstunden ließen sich gut überstehen (da wir schließlich auch einige Tage in der Schule und damit im Unterricht verbrachten). Da viele von uns noch nie eine typische südamerikanische Stadt gesehen hatte, war die Armut, die wir bei der Besichtigung von San José zu Gesicht bekamen, teilweise ein Kulturschock und totales Kontrastprogramm zu München. Unser zweitägiger Ausflug an den Arenal ließ uns den Regenwald besser kennenlernen und bescherte uns - nomen est omen - viel Regen! Doch ein sonniges Erlebnis, welches richtiges Urlaubsfeeling aufkommen ließ, bekamen wir dafür an den zwei Tage die wir in Punta Leona, am Pazifik, verbrachten. Am Playa Blanca kam man sich vor wie auf einer typischen Urlaubspostkarte und so wurde anfangs fast mehr fotografiert als gebadet. Am Familienwochenende bekamen dann fast alle von uns noch die Karibik zu sehen und wir verbrachten noch einmal, diesmal mit den Ticos, eine schöne Zeit am Strand. Weniger erfolgreich waren hingegen unsere Vulkanbesichtigungen, bei denen wir leider nur eine große Nebendecke zu sehen und nasse Klamotten bekamen. Doch die Stimmung ließen wir uns natürlich trotz des Wetters nicht verderben, da der Schneefall in Deutschland zu der Zeit wohl auch keine trockenen Schuhe versprochen hätte. Natürlich haben wir in den drei Wochen noch einiges mehr erlebt, es scheint fast unmöglich alles festzuhalten. Doch was uns ganz sicher am meisten im Gedächtnis bleiben wird sind die Menschen, ihre Lebensweise und vor allem die Freundschaften die wir geschlossen haben! Für wohl jeden von uns war diese Reise ein ganz besonderes Erlebnis, von dem wir noch lange erzählen und immer mit Freude daran zurück denken werden!

Annika Hörske (10e) Mona Schnellbögl (11c)