Schüleraustausch Madrid

Aquí están: ¡Los madrileños!

Berichte 2009 / Reisetagebuch

Susanne Hammer: Da ich nun bereits seit fast 2 Jahren Spanisch in der Schule
lerne und mir das Sprechen der Sprache sehr viel Spaß macht, wollte ich nun auch gerne an einem Austausch in ein spanisch-
sprachiges Land teilnehmen. ...weiter lesen

Aus Erfahrung mit anderen Austauschen kann ich sagen, dass es mir viel für das Sprachverständnis und die Landeskunde gebracht hat. Da Madrid nun als neue Austauschstadt für uns Schüler angeboten wurde, habe ich diese Chance gleich ergriffen.

Sehr positiv waren für mich der Kontakt mit den Austauschpartnern/-innen und deren Familie, sowie das Besichtigungsprogramm der Schule rund um die Stadt.

Der Tag fing jeweils mit einem kurzen Schulbesuch an und es folgte eine Stadttour oder der Besuch einer Sehenswürdigkeit – wie zum Beispiel des Museo del Prado, des Plaza Mayor, des Jardín Botánico de Madrid oder des Parque del Retiro - .
Am Abend verbrachten wir die Zeit mit unseren Austauschpartnern oder alle gemeinsam.

Negativ aufgefallen ist mir ab und zu der Kontakt zwischen manchen Austauschpartnern sowie gelegentlich zwischen Lehrern und Schülern. Aber bekanntlich kann nicht alles perfekt sein.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Austausch nach Madrid eine wertvolle Erfahrung für mich war und mir viele wichtige Aspekte über die Sprache, das Land und ihre Kultur gelernt hat.

Veronika Gehrmann: Zuerst einmal muss ich sagen dass der Austausch klasse war! :) ...weiter lesen

Jedoch gab es zu Anfang in Deutschland ein paar Startschwierigkeiten. Und zwar hatte die Schule falsch geplant, was zur Folge hatte dass ich und 3 weitere Freundinnen keinen Austauschpartner hatten. Wir konnten letztendlich aber doch mit nach Spanien und wurden auch sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Meine Gastmutter konnte kein Wort Deutsch, was echt gut war, weil ich somit immer auf Spanisch mit ihr reden musste.

Unsere Ausflüge waren auch sehr interessant. Zumal wir nicht nur in Museen (wie dem Museo del Prado) waren, sondern ganz Madrid besichtigt haben, darunter auch den Freizeitpark Parque de Atracciones im Stadtteil Casa de Campo.
Ein weiteres Highlight war das spanische Radio. Bei soviel geballtem Spanisch schlägt einfach jedes Herz höher.

Aber wie immer gab es auch ein paar negative Erfahrungen. Bei mir lag es an den Essensgewohnheiten meiner Austauschfamilie. Morgens gab es zwar reichlich Frühstück, jedoch den ganzen restlichen Tag nur Snacks. Am Abend so gegen 11Uhr, als ich eigentlich schon schlafen wollte, aß man dann reichlich. Aber so ist die spanische Zeiteinteilung eben.

Mein Tipp: Einfach nach einem kleinen Proviant für den Tag fragen, dann muss man sich nicht an jeder Ecke was kleines kaufen.